Reporting - auf dem Bild ein Bericht mit Zahlen, ein Stift und ein Taschenrechner

In ERP-Systemen dient das Reporting vor allem Controlling-Zwecken. Mit den Reports werden regelmäßig Daten generiert, die Soll-Ist-Vergleiche ermöglichen. So kann im Unternehmen rechtzeitig erkannt werden, ob die Unternehmensentwicklung im Plan, unter dem Plan oder über dem Plan liegt. Bildet der Report Zahlen ab, die eine negative Unternehmensentwicklung erwarten lassen, kann rechtzeitig eingegriffen werden. Um die Qualität des Reportings optimal zu halten, kommt es nicht darauf an, möglichst viele Daten im Reporting zu erfassen. Besser ist es, nur wenige, dafür aber die entscheidenden Daten zu registrieren. Der Aufbau solcher Reports ist eine Königsdisziplin des Controllings und bedarf erfahrener und kenntnisreicher Mitarbeiter oder Berater.

Detailliertes Reporting zur Zielerreichung

Einige Unternehmen setzen innerhalb, aber auch außerhalb des ERP-Systems sehr detaillierte Zahlensysteme ein, um die Zielerreichung überprüfen zu können. Dazu gehört zum Beispiel die Balanced Score Card, die für unterschiedlichste Unternehmensbereiche ausgewogene Zielsysteme mit Meilensteinen generiert, um die Unternehmensentwicklung im Gleichgewicht zu halten. Solche Systeme werden vor allem in größeren Unternehmen eingesetzt. Bei kleinen und mittleren Unternehmen steht die tatsächliche Praxis im Vordergrund: Ist ein Auftrag optimal gelaufen, wenn nicht, warum konnte der Termin nicht  gehalten werden – und andere ähnliche Fragen gilt es mittels Reports zu beantworten. Ziel ist es, auch über den aktuellen Warenbestand, offene Bestellungen, zu erfüllende Aufträge und Zahlungen Überblick zu behalten.

Nur mit einem solchen Reporting kann dann zentral überwacht werden, ob die Zielerreichung im Unternehmen insgesamt gewährleistet ist, ob einzelne Einheiten außer Kontrolle geraten und ob Maßnahmen erforderlich sind. In diesen Systemen werden häufig nicht nur buchhalterische, sondern auch andere unternehmensstatistische Größen verarbeitet.