PEP Personalzeitplanung

Bei der Personaleinsatzplanung (PEP) werden verschiedene Mitarbeiter passend zu ihrem Fähigkeitsprofil und dem entsprechenden Anforderungsprofil bestimmten Positionen zugeordnet.

Weiterhin beschäftigt sich die PEP mit der Neuzuordnung von frei gewordenen Kapazitäten, mit Beförderungen von Mitarbeiten sowie mit Umstrukturierungen von ganzen Abteilungen. Dabei müssen stets quantitative, zeitliche und örtliche Gegebenheiten berücksichtigt werden.

Probleme können entstehen, wenn Optimierungsprobleme vorliegen, die dann mit dem sogenannten Operations Research gelöst werden können.

Bedeutung für die Optimierung betriebswirtschaftlicher Abläufe

Die PEP kann als ein strategisches Instrument betrachtet werden, das Optimierungen in Behörden und Unternehmen zum Zweck hat.

Moderne Ansätze der PEP sind oftmals eng mit anderen betriebswirtschaftlichen Problemstellungen verknüpft. Eine schwankende Auftragslage oder arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen gehören zu solchen Problemstellungen. Methoden zur Verknüpfung der Personaleinsatzplanung mit anderen Verwaltungsbereichen fasst man unter dem Stichwort Workforce Productiviy zusammen.

Ein wichtiger Wert stellt dabei der „Personalgesamtkostenanteil am Umsatz” dar, der in Handel bei etwa 15 bis 20 % und in der Industrie bei etwa 28 bis 35 % liegt. Handel, Dienstleistungsbereiche und Industrie unterscheiden sich daher auch in den anzuwendenden Lösungsansätzen.

Die Schichtplanung gehört auch zur Personaleinsatzplanung. Problematisch kann es beispielsweise werden, wenn Mitarbeiter erkranken und dann andere Mitarbeiter kurzfristig einspringen müssen. Geschieht so etwas häufiger, ist oftmals ein doppelter Dienstplan sinnvoll, mit dem Planungssicherheit gewährleistet werden soll.

Ein weiterer Begriff zum Thema ist das sogenannte Workforce-Management, für das die Personaleinsatzplanung zu berücksichtigen ist. Hinzu kommt hier die Prognose des zu erwartenden Arbeitsaufkommens. Außerdem muss abgeschätzt werden, wie viel Personal dafür wahrscheinlich notwendig sein wird. Es gilt sowohl eine Überdeckung als auch eine Unterdeckung zu vermeiden. Im Zentrum stehen hier Optimierung und Orientierung am aktuellen Bedarf, nicht mehr die reine Planung von Schichten. Weitere zu berücksichtigende Aspekte sind hier Nachfrage, saisonale Schwankungen, Umsatzzahlen und andere ökonomische Gesichtspunkte.

Das Gesamtziel ist die Senkung der Personalkosten bei gleichzeitig steigender Mitarbeiterzufriedenheit und Verbesserung der Produktivität.