EAN European Article Number HeliumV ERP Sopftware

Die European Article Number, auch bekannt als europäische Artikelnummer oder kurz EAN, war bis 2009 die Bezeichnung für die heutige Globale Artikelidentifikationsnummer. Diese wird, aufgrund der englischen Bezeichnung Global Trade Item Number, als GTIN abgekürzt. Sie dient dazu, Handelsartikel international gültig und unverwechselbar zu kennzeichnen. Durch die GTIN, ehemals EAN, können Waren an der Kasse schneller registriert werden. Zusätzlich sorgt die Nummer für eine höhere Sicherheit, weil es zu weniger Tippfehlern oder Irrtümern kommen kann. Des Weiteren erleichtert sie den Warenverkehr und sorgt für eine transparente, weltweite Standardisierung. Die GTIN besteht entweder aus acht oder aus 13 Ziffern. Die ersten zwei oder drei bzw. sieben, acht oder neun Ziffern werden extern verwaltet und auf Antrag an die Hersteller vergeben. Für die Vergabe der Nummer fallen in Deutschland Lizenzgebühren an. Die Nummer wird normalerweise als Strichcode auf die jeweilige Warenverpackung aufgedruckt und kann zum Beispiel mit Scannerkassen, wie sie in Supermärkten geläufig sind, decodiert werden.

ERP für Produktinformationen

Aufgrund neuer Vorschriften der EU-Lebensmittel-Verordnung müssen Produktinformationen nun auch online zur Verfügung stehen. Dies bedeutet einen großen Aufwand für Firmen, die nicht über eine Automatisierung verfügen. Um die vom Verbraucher gewünschte Transparenz bieten zu können, müssten Mitarbeiter, laut Forschungen, die Hälfte ihrer Arbeitszeit mit dem Eintragen der neuen Produktinformationen verbringen. Um Zeit zu gewinnen und die Fehlerrate zu senken, können sogenannte ERP-Systeme eingesetzt werden. Die Abkürzung steht für Enterprise Resource Planning und dient zur Ressourcenplanung eines Unternehmens. Das System kann eine Vielzahl von Betriebsdaten, die in einer zentralen Datenbank verarbeitet und gespeichert werden, integrieren. Die geforderten Informationen zu diversen Produkten können mithilfe eines ERP-Tools besser kontrolliert werden. Für eine automatisierte Veröffentlichung kann das eigene System mit weiteren Datenpools verbunden werden. Dadurch können der manuelle Aufwand reduziert und eine direkte Informationsprüfung ermöglicht werden.