Ausgangsrechnung wird von HeliumV ERP A-Z erklärt, auf dem Bild eine Mappe mit Dokumenten, ein Stempel und Büroklammern

Bei einer Ausgangsrechnung handelt es sich um eine Rechnung, die verschickt wird. Diese ist an einen Kunden, der beispielsweise in Österreich ansässig ist, adressiert und muss von diesem beglichen werden.

Sie gehört zum Bereich „Buchhaltung“. Auf diese Weise wird nachgewiesen, welche Waren gekauft oder Dienstleistungen vom Kunden in Anspruch genommen wurden und welche Kosten dafür entstanden sind. Die Begleichung dieser Rechnung führt dazu, dass sich das eigene Betriebsergebnis verbessert. Dabei ist das in Österreich geltende Recht einzuhalten. Auch die Rechnungsmerkmale sind dabei zu berücksichtigen.

Es ist wichtig, dass gesetzliche Vorschriften und Kriterien bei der Ausstellung einer Ausgangsrechnung berücksichtigt werden. Kommt es dazu, dass Rechnungsmerkmale vernachlässigt oder vergessen werden, kann diese angefochten werden.

Auch zu Schwierigkeiten mit den in Österreich zuständigen Behörden wird es kommen, wenn beispielsweise die zu entrichtende Umsatz- bzw. Mehrwertsteuer nicht korrekt ausgewiesen wurde. Es ist zu kontrollieren, ob der in Österreich gültige Steuersatz verwendet wurde und wichtig, dass die Rechnung mit einem Rechnungsdatum versehen wird. Dieses Rechnungsmerkmal ist wichtig, wenn es zu Schadensersatzansprüchen oder Umtauschwünschen durch den Kunden kommt.

Die Fristen werden anhand dieses Datums berechnet. Eine fortlaufende Rechnungsnummer ist ebenfalls vorgeschrieben. Diese ermöglicht es, dass ein Kaufvorgang individuell zurückzuverfolgen ist. Eine Rechnungsnummer darf dabei nur einmalig vergeben werden. Eine Kopie der Rechnung ist unter Beachtung der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen im Unternehmen zu behalten. Sie dient als Nachweis über die korrekte Übermittlung der Kosten, wenn es zu einem Rechtsstreit kommt. Auch für die Eigenkontrolle ist es unerlässlich, ein Duplikat zu besitzen.

Der Staat Österreich führt regelmäßige Betriebskontrollen durch, bei denen auch die Ausgangsrechnungen geprüft werden. Findet die vom Staat Österreich dazu bestimmte Behörde Fehler, kommt es zu Strafzahlungen oder gar der Schließung des Betriebs.