ERP Systeme unterstützen und optimieren Geschäftsprozesse. Organisatorische Abläufe werden verbessert und beschleunigt, die Kosten reduziert und der Umsatz erhöht. Die Leistung des Unternehmens wird gesteigert und damit die Wettbewerbsfähigkeit erhöht.

Umso wichtiger ist es, das passende ERP-System zu wählen. Entscheidungen, wie diese können die Zukunft des Unternehmens entscheidend beeinflussen.

HELIUM V konzentriert sich seit 20 Jahren auf ERP-Systeme für das produzierende Gewerbe. In diesem Beitrag liefern wir Ihnen einen Fahrplan mit den wichtigsten 5 Kriterien, die bei der Wahl eines passenden ERP-Systems unterstützen:

Kriterium 1: Unterstützung der Prozesse im Unternehmen bzw. funktionale Auswahlkriterien.

Ein Zulieferer im Automotive-Sektor hat andere Anforderungen an das System als ein Hersteller von Schaltschränken oder ein Unternehmen in der Elektronikfertigung. Hier sollte auf eine entsprechende Passung des ERP Systems geachtet werden.

Die erfolgsentscheidenden Funktionen für die Wahl eines ERP Systems im produzierenden Gewerbe sind Materialwirtschaft in Kombination mit Zeitwirtschaft. Idealweise gibt es auch spezielle ERP-Branchenlösungen.

Kriterium 2: Nichtfunktionale Auswahlkriterien.

Dazu zählen die laufende Weiterentwicklung der Software und regelmäßigen Updates. Auch Datenschutzbestimmungen müssen in der ERP Software geregelt werden. Ein ERP System sollte zukunftssicher sein – im Hinblick auf die fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung sowie im Kontext der Datenmobilität.

Kriterium 3: Flexibilität und Offenheit der Software.

Ein ERP-System sollte in der Lage sein, mit dem Unternehmen zu wachsen. Zudem muss es sich an die Unternehmensaktivitäten, Umstrukturierungen und veränderte Abläufe anpassen. Geht ein Unternehmen davon aus, zukünftig im Ausland weitere Niederlassungen zu gründen, spielen auch Themen wie Steuerrecht, Buchhaltung usw. eine Rolle. Auch Open Source ERP-Lösungen sind eine moderne Option, die höchste Transparenz, Flexibilität und Unabhängigkeit bieten.

Kriterium 4: Branchenerfahrung des Anbieters.

Spätestens wenn ein Anbieter es in die engere Auswahl geschafft hat, sollte die bisherige Branchenerfahrung geprüft werden. Im Idealfall gibt es bereits Erfahrungen anderer Unternehmen aus der Branche, die als Referenz herangezogen werden können.

Kriterium 5: Planung der Kosten und Folgekosten.

Neben den Einstiegskosten müssen auch langfristige Betriebskosten eingeplant werden, die je nach Lizenz variieren können. Werden beispielsweise modulare Lösungen nachträglich ergänzt, wirkt sich das ebenfalls auf den Preis aus.

Um das System auf dem aktuellsten Stand zu halten, sind regelmäßige Updates essenziell. Jedoch sind diese oft mit Kosten verbunden, was viele davon abhält, diese auch durchzuführen. Damit die ERP-Software auch in Zukunft einwandfrei funktioniert, sollte vorab geklärt werden, wie die Wartungsarbeiten ablaufen und wie hoch die Gebühren dabei sein werden.

Zusammenfassend ein Tipp am Rande:

Sie kennen das bekannte Sprichwort „Äpfel mit Birnen vergleichen“ – es wird immer schwierig sein, vorliegende Angebote unterschiedlicher ERP Anbieter zu vergleichen. Achten Sie deshalb bei der Auswahl auch auf nicht messbare Faktoren wie Sympathie, Flexibilität und Kundennähe des Anbieters.

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